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Vielen Dank für Ihre Stimme!

Das Ergebnis der Abstimmung:

  1. Ingenieure ohne Grenzen (erhält 30.000 Euro)
  2. Viva con Agua (erhält 15.000 Euro)
  3. BORDA (erhält 10.000 Euro)

Wir gratulieren allen drei Organisationen und freuen uns auf die Zusammenarbeit. In Kürze berichten wir über die ersten Schritte zur Unterstützung der Projekte auf hansa-flex.com.

Auf dem Bild: v.l.n.r. Thomas Armerding (Vorstandsvorsitzender HANSA-FLEX AG), Johannes Tomczak (Viva con Agua), Mareike Demel (Ingenieure ohne Grenzen), Stefan Reuter (BORDA), Uwe Buschmann (Vorstandsmitglied HANSA-FLEX AG), Christian-Hans Bültemeier (Vorstandsmitglied HANSA-FLEX AG)

Die HANSA-FLEX Weihnachtsspende 2017 – was hat sich getan?

Langsam neigt sich das Jahr 2018 dem Ende und so jährt sich in Kürze die HANSA-FLEX Weihnachtsaktion „Spenden statt schenken“. Im vergangenen Winter hatte HANSA-FLEX anlässlich des Weihnachtsfestes in Verbindung mit dem 55. Firmenjubiläum 55.000 Euro Spendengelder bereitgestellt, um drei Hilfsorganisationen und ihre ausgewählten Projekte zu unterstützen. Alle drei engagieren sich für weltweit ungehinderten Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie für umweltschonende Abwasserlösungen.

Seit der Übergabe der Spendenschecks im Januar dieses Jahres hat sich in an den Projektstätten in Indien, Nepal und Guinea viel getan. Da mit dem Ende eines Jahres auch stets ein Rückblick einhergeht, soll nun ein Resümee darüber gezogen werden, welche konkreten Fortschritte mithilfe der HANSA-FLEX Spende in diesem Jahr realisiert werden konnten.

Ingenieure ohne Grenzen e.V. in Guinea

„WASH macht Schule“ heißt das Projekt der privaten Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen e.V., welches von HANSA-FLEX mit einer Spende von 30.000 Euro bedacht wurde. In Kanty, einem Dorf in einer abgelegenen Bergregion im Inland Guineas, sollte eine Regenwasserzisterne für die Dorfschule errichtet werden. Über 100 Schülerinnen und Schüler hatten zuvor keinen unmittelbaren Zugang zu sauberem Trinkwasser gehabt und waren dadurch einem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt gewesen.

Dank der Förderung durch HANSA-FLEX konnten bereits im ersten Quartal dieses Jahres alle Etappenziele des Projekts im dafür vorgesehenen Zeitrahmen umgesetzt werden. So wurde bis März eine Regenwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von 60.000 Litern erbaut, wodurch den Schülerinnen und Schüler der Dorfschule nun direkter Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht wurde. Eine Händewaschstation konnte ebenfalls bis Ende März installiert und in die Obhut des örtlichen Lehrers übergeben werden.

Doch auch nachdem die Mitarbeiter von Ingenieure ohne Grenzen abgereist waren, gingen die Arbeiten weiter. Ein Projektpartner vollendete die Restarbeiten an der Zisterne, sodass ihr Zulauf mittlerweile geöffnet werden konnte und sich der Wasserspeicher nun mit Regenwasser füllt. Bis Oktober setzt sich die Regenzeit in Guinea fort. Im Anschluss daran wird der Projektpartner das gesammelte Wasser beproben, um ein erstes Fazit ziehen zu können.

Eine umfassende Broschüre zu den bisherigen Maßnahmen finden Sie hier.

Weitere Infos zum Projekt

Viva con Agua de St. Pauli e.V. in Nepal

Der Viva con Agua de St. Pauli e.V. engagiert sich für sauberes Trinkwasser und die Installation eines Hygiene-Managements in der Chitwan-Region südwestlich der Hauptstadt Kathmandu in Nepal. Für sein Projekt in der ländlich geprägten Gegend erhielt der Verein von HANSA-FLEX 15.000 Euro. Das erklärte Ziel des Engagements ist es dabei, die Lebensbedingungen von rund 40.000 Menschen zu verbessern. Auf diesem umfassenden Weg konnten in diesem Jahr bereits große Schritte verzeichnet werden. So wurde an acht Schulen eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser eingerichtet und an sechs Schulen Sanitäranlagen erbaut.

Darüber hinaus führte der Verein an den betreffenden Schulen Handwasch- und Hygiene-Workshops durch, um bereits die Hygienegewohnheiten der Kleinsten zu schulen und zu verbessern. Auch die Mitglieder der Dorfgemeinschaften wurden geschult. Ihnen wurde der Gebrauch von Wasserqualitätstests vermittelt sowie ihr Bewusstsein für die Risiken von Wasserverschmutzung geschärft. Zudem konnte ein Trinkwassersystem installiert werden. Dieses versorgt mittlerweile 400 Haushalte (2.500 Menschen) mit sauberem, fließendem Wasser.

Weitere Infos zum Projekt

BORDA e.V. in Indien

Ziel des BORDA e.V. war die Einrichtung eines Klärschlamm-Managements in einer der höchstgelegenen Städte der Welt. Auf 3.500 Metern liegt die Stadt Leh im nördlichen Teil Indiens. Das Fehlen einer umweltgerechten und wasserdichten Kläranlage führte hier zu Wasserverschmutzung. Diese gefährdete sowohl die Gesundheit der Einheimischen als auch die Umwelt.

Dank der HANSA-FLEX Spende in Höhe von 10.000 Euro konnte BORDA in Kooperation mit der Blue Water Company und der Gemeindeverwaltung eine Anlage zur Behandlung von Fäkalschlamm in Rekordzeit errichten. Seitdem können in Leh täglich rund 12.000 Liter Fäkalschlamm aufbereitet werden, welche zuvor noch ungereinigt in den Fluss Indus geleitet worden waren. Derzeit prüfen BORDA und seine Kooperationspartner, wie der Betrieb der Anlage noch weiter verbessert werden kann.

Weitere Infos zum Projekt
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