Ingenieure ohne Grenzen e.V. in Uganda

Seit rund einem Jahr lebt die ärmliche Landbevölkerung des Dorfes Kako in Uganda ohne medizinische Versorgung. Das 1956 gegründete Gesundheitszentrum hatte nach dem Tod seines Gründers den Betrieb eingestellt. Dies stellt ein großes gesundheitliches Problem für die Dorfbevölkerung, aber auch die Menschen der näheren Umgebung dar.

In Uganda kommt auf 21.700 Menschen statistisch gesehen lediglich ein Arzt; oft müssen Kranke mehr als fünf Kilometer zu Fuß zurücklegen, um Hilfe zu bekommen. Um die Situation in Kako zu entspannen, unterstützt der Ingenieure ohne Grenzen e.V. die Familie des verstorbenen Gründers bei der Wiederaufnahme des Betriebs in der momentan leerstehenden Anlage des vormaligen Gesundheitszentrums. Dabei geht es konkret um die Sanierung des Gebäudes, die Wiederherstellung der Wasserver- und -entsorgung sowie der Gewährleistung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Auch die Ausstattung der Anlage sowie die Errichtung einer Verbrennungsstelle für keimbelastete medizinische Abfälle stehen auf dem Plan.

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